


Flugangst ist eine besondere Form der Angststörung, die in Zusammenhang mit Fliegen auftritt. Sie kann sowohl im Vorfeld des Fluges, als auch während des Fliegens auftreten.
Wie andere Angststörungen auch, spielt sich Flugangst im Körper, in den Gedanken und im Verhalten ab. Im Körper äußert sich Flugangst durch Herzklopfen, Stolpern oder Herzrasen, Schwindel, Ohrenrauschen, schnelle oder stockende Atmung, Enge in der Brust, Erstickungsgefühle, Schwitzen und Kältegefühle, Zittern, weiche Knie und Standunsicherheit. In den Gedanken äußert sich Flugangst durch die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren, zu sterben oder verrückt zu werden. Im Verhalten macht sich Flugangst durch das Vermeiden von Fliegen bemerkbar. In ihrer Not greifen viele Betroffene auch zu Beruhigungsmitteln oder zu Alkohol.
Von Flugangst kann jeder betroffen sein. Besonders leiden jedoch diejenigen, die aus beruflichen Gründen häufig fliegen müssen.
Diese Frage können nur Sie selbst beantworten. Anders als bei

anderen Angststörungen, lässt sich Flugangst vermeiden, indem Sie andere Verkehrsmittel benutzen. Gehören Sie jedoch zu denjenigen, die berufsmäßig viel fliegen, sollten Sie ernsthaft eine Therapie in Erwägung ziehen.
Viele Patienten verstehen nach erfolgreicher Therapie nicht mehr, warum Sie sich mit dieser Angst so lange herumgequält haben.