


Wir alle wissen, dass Gefühle oder Gedanken zu körperlichen Reaktionen führen. Zum Beispiel werden wir rot, wenn wir uns schämen oder wir fangen an zu schwitzen oder zittern, wenn wir angespannt sind. Unsere Körper reagiert also auf unsere Gedanken und Gefühle. Wenn wir anfangen, körperlich auf Belastungen und Anforderungen zu reagieren, dann spricht man von Stress.
Ja. Es gibt inzwischen zahlreiche Untersuchungen die nachweisen, dass sich Stress auf die Entwicklung von körperlichen oder seelischen Krankheiten auswirkt. Zum Beispiel schwächt Stress das Immunsystem und erhört damit das Risiko für Infektionskrankheiten.
Stress kann nicht nur zu psychischen, sondern auch zu körperlichen, d.h. somatischen Erkrankungen führen. Es wird dann von psychosomatischen Erkrankungen gesprochen. Dazu gehören zum Beispiel Migränekopfschmerzen, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Magenschleimhautenzündungen, Morbus Crohn, Neurodermitis oder Asthma. Solche Erkrankungen können von einem Gefühl der Erschöpfung oder Überforderung begleitet werden. Man spricht dann von Burn-out.

Bei der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen wird der gleiche Mechanismus genutzt, der zur Erkrankung geführt hat: Wenn negative Gedanken und Gefühle unseren Körper negativ beeinflussen, dann können positive Gedanken und Gefühle unseren Körper positiv beeinflussen. Dieser Zusammenhang wird in der Hypnosetherapie gezielt eingesetzt.